Titelbild Mayoratsgut Großhartmannsdorf
Startseite       I       Kontakt       I       Impressum       
   
  Willkommen
  Aktuelles
  Geschichte
  Ausstellung
  Trauungen
  Nutzung
  Stiftung
  Kontakt
  Archiv
Logo Mayoratsgut Großhartmannsdorf

8. Kammermusikkonzert am 19.03.2011

Kazumi Hashimoto - mit einem der interessantesten und vielsei (ai) tigsten Instrumente, der Harfe, von der Klassik bis zu keltischen Tönen und der Moderne.

Ein Abend zarter Klänge

Der Veranstaltungsorganisator und Moderator der Veranstaltung, Herr Rolf Wicke, hatte Musikfreunde zu einem Kammerkonzert mit besonderem Glanz ins Mayoratsgut eingeladen: einem Solokonzert mit klassischen und traditionellen Stücken für Konzert- und keltische Harfe.
Wie gewohnt, stellte Herr Wicke mit einigen Mosaiksteinchen ihres Lebens, die Meisterharfinistin Kazumi Hashimoto vor und umriss zugleich die lange Geschichte des Harfenspiels, die bis 4000 v. u. Z. zurück reicht. Der sparsam ausgestaltete Raum, dessen Wände nur durch einige Gemälde des ehemaligen Mittelsaidaer Malers Hans - Peter Freudenberg aufgelockert wurden, bildete einen gelungenen Gegenpol zum Mittelpunkt des Abends, der in schwarz gekleideten, attraktiven japanischen Künstlerin und ihren Harfen.
Im ersten Teil des Konzertes entführte Frau Hashimoto die Zuhörer mit Bachs Sonate Nr.2 weg von den Alltagsproblemen in die zarte, variationsreiche Welt der Saitenklänge. Mit Dusseks Sonate, insbesondere dem Rondo allegro, ließ die Harfinistin mit der gebotenen Leichtigkeit einer Meisterin die gesamte spielerische Eleganz dieses Instruments erstrahlen.

Der vollkommene Klangumfang einer Pedalharfe wurde deutlich, als Kazumi Hashimoto Variationen von Georg Friedrich Händel zu Gehör brachte. Lang anhaltender Beifall belohnte die Künstlerin für ihr elegant leichtes Anstimmen der Saiten und ihre insgesamt phantastische Spielweise. Wie man Harfenspiel modern interpretieren kann, erfuhren die Zuhörer an Hand Mayozumis Rodukation. Zum Teil finstere Klänge ergänzt durch dumpfes Trommeln versetzte so manchen Gast in mystische Stimmung. Ein Hauch "Erlkönig" oder "Willkommen und Abschied" schwebten im Raum. Nach der Pause wechselte Hashimoto zur kleineren keltischen oder Klappenharfe. Irische und englische Volksweisen schmeichelten den Anwesenden so, wie nur die Saiten einer Harfe dies vermögen, wenn sie anmutig zum Klingen gebracht werden.

Das Ende des Kammerkonzerts kam den Anwesenden viel zu schnell. Den lang anhaltenden, herzlichen Beifall belohnte die Künstlerin mit einigen Zugaben. Herr Rolf Wicke dankte der Künstlerin mit Rosen und herzlichen Worten. Sein Handkuss für die Harfinistin fasste die gesamte Gefühlswelt der Gäste zusammen: Danke Kazumi Hashimoto für diesen wunderschönen Abend! Insgesamt war es ein genussreicher Abend, ein Abend der Entspannung und auch der Bildung.

Manfred Meusel


zurück zur Übersicht
Kazumi Hashimoto


Kazumi Hashimoto


Kazumi Hashimoto
 
 
nach oben
 
© Gemeindeverwaltung Großhartmannsdorf